
(HINWEIS: Schalten Sie mit dem Menbefehl Bearbeiten > Zeilenumbruch den Zeilenumbruch ein, damit der Text dieser Datei besser lesbar ist. Beachten Sie aber auch, da Sie den Zeilenumbruch wieder ausschalten mssen, wenn Sie sich die Tabelle im Abschnitt "Kommunikation" anzeigen lassen mchten.)

STEP 7-Micro/WIN 16 Version 2.1
STEP 7-Micro/WIN 32 Version 2.1

Copyright (c) Siemens Energy & Automation Inc., 1998

--------------- INSTALLATION ---------------
Schlieen Sie alle Anwendungen, einschlielich der Funktionsleiste von MS-Office, bevor Sie STEP 7-Micro/WIN installieren. Andere Anwendungen, die auf die gleichen Systemdateien zugreifen, mssen geschlossen sein, damit STEP 7-Micro/WIN fehlerfrei installiert werden kann.

Systemanforderungen:

* Empfohlen: Personal Computer (PC) mit Prozessor 80586 oder hher und 16 MB RAM-Speicher oder Siemens Programmiergert (z.B. PG 740); Mindestausstattung Computer: Prozessor 80486 mit 8 MB RAM-Speicher
* Eine der folgenden Komponenten:
     - PC/PPI-Kabel zum Anschlieen an die Kommunikationsschnittstelle (am PC: COM1 oder COM2)
     - Kommunikationsprozessor (CP) und MPI-Kabel
     - MPI-Baugruppe (ein Kommunikationskabel ist im Lieferumfang der MPI-Baugruppe enthalten)
* VGA-Monitor bzw. beliebiger von Microsoft Windows untersttzter Monitor
* Mindestens 50 MB freier Speicherplatz auf der Festplatte
* Microsoft Windows 3.1, Windows for Workgroups 3.11, Windows 95 oder Windows NT 4.0 oder hher
* Optional, aber empfohlen: eine von Microsoft Windows untersttzte Maus

Vorgehensweise zur Installation:

(Windows 95, Windows NT 4.0 oder hher)
1. Schieben Sie die erste Installationsdiskette fr STEP 7-Micro/WIN in Ihr Diskettenlaufwerk.
2. Klicken Sie auf die Schaltflche "Start". Whlen Sie "Ausfhren".
3. In dem Dialogfeld "Ausfhren" geben Sie a:\setup oder b:\setup ein (je nachdem, welches Laufwerk Sie in Schritt 1 ausgewhlt haben).
4. Klicken Sie auf die Schaltflche "OK".
5. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm bis zum Ende der Installation.

(Windows 3.1, Windows 3.11, Windows NT 3.51)
1. Schieben Sie die erste Installationsdiskette fr STEP 7-Micro/WIN in Ihr Diskettenlaufwerk.
2. Whlen Sie im Programm-Manager den Menbefehl Datei > Ausfhren.
3. In dem Dialogfeld "Ausfhren" geben Sie a:\setup oder b:\setup ein (je nachdem, welches Laufwerk Sie in Schritt 1 ausgewhlt haben).
4. Klicken Sie auf die Schaltflche "OK".
5. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm bis zum Ende der Installation.


--------------- WAS IST NEU IN VERSION 2.1 ---------------

*  Menbefehl Bearbeiten > Rckgngig

*  Funktionsleiste der Operationen im KOP-Editor

*  Operations-Assistenten:
     - NETR/NETW-Assistent
     - Analog-Eingabefilter-Assistent
     - PID-Assistent
     - HSC-Assistent

*  Untersttzung von Modems

*  Neue Kommunikations-Hardware und Untersttzung von Protokollen (STEP 7-Micro/WIN 32)

*  Integration in den SIMATIC Manager in STEP 7 (STEP 7-Micro/WIN 32)
     Hinweis: STEP 7-Micro/WIN 32 funktioniert nur in STEP 7 4.02 oder hher 
	          als integriertes Produkt.


--------------- ABHILFE ZU BEKANNTEN FEHLERN --------------

1. Wenn Sie ein Projekt aus STEP 7-Micro/DOS (*.VPU) ffnen, verwenden Sie nicht den gleichen Dateinamen fr das Projekt in STEP 7-Micro/WIN. STEP 7-Micro/WIN berschreibt sonst die Kommentardatei in STEP 7-Micro/DOS.

2. Treten beim Drucken mit einem Farbdrucker HP 660Cse Probleme auf, stellen Sie den Druckertreiber fr HP Deskjet ein. Sollten mit anderen Druckern Schwierigkeiten auftreten, versuchen Sie, einen anderen Druckertreiber einzustellen.

3. Wenn Sie STEP 7-Micro/WIN auf einem Siemens PG740 installiert haben und Fehler bei der Kommunikation mit der CPU auftreten, dann sind aktuellere Kommunikationstreiber erforderlich. Die aktuellen Treiber befinden sich auf den STEP 7-Micro/WIN Disketten. Kopieren Sie die aktuellen Treiber (COMM.DRV und SERIAL.386) von der Diskette 4 in das System-Verzeichnis von Windows.

4. Stellen Sie sicher, da Windows 3.1 bzw. 3.11 im erweiterten Modus luft, um Schwierigkeiten zu vermeiden.

5. Vorherige Versionen von STEP 7-Micro/WIN haben gewisse KOP-Konstruktionen untersttzt, die jetzt nicht mehr in KOP angezeigt werden knnen. Wird anstelle der Netzwerknummer die Meldung "Unzulssig" angezeigt, ist Ihr Code zwar noch vorhanden, doch kann der entsprechende AWL-Code nicht in die Darstellungsart KOP umgewandelt werden. Wechseln Sie in die AWL-Ansicht und ndern Sie den Code so, da er in den KOP-Netzwerken angezeigt werden kann.

--------------- SPRACHEN ---------------

STEP 7-Micro/WIN verwendet einige Standard-Dialogfelder von Microsoft Windows. Der Text in diesen Dialogfeldern erscheint unabhngig von der eingestellten Sprache in der Sprache, in der das Betriebssystem installiert ist.


--------------- KOMMUNIKATION ---------------

HINWEIS: Folgende Informationen sind ausfhrlich im S7-200 Systemhandbuch beschrieben.


   CPU-Typ         Version       Untersttzte Hardware    Baudrate   Betriebssystem  Kommunikation
   -------------------------------------------------------------------------------------------------------
   212, 214, 216   Micro/WIN 16  PC/PPI-Kabel             9,6 kBaud  Windows 3.x     PPI
   215 (Port 0)                  MPI-ISA-Karte           19,2 kBaud                  PPI-Multi-Master

   212, 214, 216   Micro/WIN 16  PC/PPI-Kabel             9,6 kBaud  Windows 95      PPI
   215 (Port 0)                  MPI-ISA-Karte           19,2 kBaud

   212, 214, 216   Micro/WIN 32  PC/PPI-Kabel             9,6 kBaud  Windows 95      PPI
   215 (Port 0)                  MPI-ISA-Karte           19,2 kBaud  Windows NT 4.0  PPI-Multi-Master
                                 MPI-ISA-Karte (On-Board)
                                 CP5411, CP5511, CP 5611

   215 (DP Port)   Micro/WIN 32  PC/PPI-Kabel             9,6 kBaud- Windows 95      MPI
                                 MPI-ISA-Karte            12 MBaud   Windows NT 4.0
                                 MPI-ISA-Karte (On-Board)
                                 CP5411, CP5511, CP5611
   --------------------------------------------------------------------------------------------------------
   *Hinweis: STEP 7-Micro/WIN 16 untersttzt NICHT die CPU 215 (DP Port)



------- MULTI-MASTER-KOMMUNIKATION -----

Besonderer Hinweis:
     Wenn Sie in Netzen mit mehreren Mastern (einschlielich TDs, OPs usw.) die Multi-Master-Kommunikation einsetzen, bentigt die Hardware einige Sekunden, um im Netz des Automatisierungssystems initialisiert zu werden. Versuchen Sie, die Kommunikation aufzubauen, bevor die Initialisierung beendet wurde, kann dies zu Fehlern fhren. Sollte ein Fehler auftreten, knnen Sie ihn dadurch beheben, da Sie die letzte Anforderung wiederholen.


Einstellen der Netzadressen fr STEP 7-Micro/WIN:
     Im allgemeinen sollten jeweils die niedrigsten verfgbaren Adressen fr Master und die hheren Adressen fr Slaves vergeben werden. Es wird empfohlen, es ist jedoch nicht notwendig, da Sie fr die Master im Netz aufeinanderfolgende Adressen vergeben. Zum Beispiel: In einem Netz gibt es STEP 7-Micro/WIN, ein TD 200, ein OP15 und einige S7-200 CPUs. Sie knnten die Adresse 0 fr STEP 7-Micro/WIN vergeben, dem TD 200 die Adresse 1 und dem OP15 die Adresse 2 zuordnen. Die S7-200 knnten mit den Adressen 3, 4 und 5 angesprochen werden. Diese Adressen knnten Sie allerdings auch fr zustzliche Master freilassen und fr die S7-200 CPUs die Adressen ab 16 aufwrts whlen.


TD 200/MPI:
     
Es knnen Fehler auftreten, wenn Sie Programme in die oder aus der CPU 215 bzw. CPU 216 laden mchten und gleichzeitig eine ltere Version des TD 200 (vor V1.2) die CPU abfragt. Der aktuelle Fehler zum Ablauf der Zeit fr das TD 200 ist fr die neuen CPU-Modelle berholt. Als Lsung schlagen wir vor, das TD 200 kurzzeitig vom Netz zu trennen, dann das Programm in die oder aus der CPU zu laden und anschlieend das TD 200 wieder an das Netz anzuschlieen.


Kommunikationsfehler im Master-Modus:

     Es kann sein, da in STEP 7-Micro/WIN unberechtigterweise Kommunikationsfehler (Timeout) gemeldet werden, wenn sich das Automatisierungssystem im Master-Modus befindet. Der Fehler kann beispielsweise angezeigt werden, wenn Sie mit STEP 7-Micro/WIN die CPU in den Betriebszustand STOP versetzen, obwohl die CPU tatschlich in den Betriebszustand STOP versetzt wurde.  

Es knnen Fehler auftreten, wenn Sie in der Multi-Master-Kommunikation mit einem PC/PPI-Kabel auf einem Computer 386 bzw. 486 und Windows 95 arbeiten. Die Suchfunktion funktioniert, doch keine andere Kommunikationsfunktion arbeitet fehlerfrei. Sie knnen das Problem beheben, wenn Sie die Einstellung 16550 UART aktivieren und den FIFO-Empfangspuffer auf den niedrigsten Wert fr den COM-Port einstellen. Diese Einstellungen knnen Sie im Gerte-Manager unter Windows vornehmen.


------- PPI-KOMMUNIKATION -------

Arbeiten in der PPI-Multi-Master-Konfiguration: 
     Haben Sie fr das PPI-Netz den Multi-Master-Modus aktiviert und STEP 7-Micro/WIN kommuniziert ber COM1 oder COM2 und Sie starten eine andere Anwendung, die den gleichen COM-Port verwendet wie STEP 7-Micro/WIN, dann funktioniert keine der Anwendungen fehlerfrei. Tritt dieses Problem auf, schlieen Sie beide Anwendungen und starten Sie nur eine der beiden erneut. 

--------------- MPI-KOMMUNIKATION ---------------

Einrichten der MPI-Baugruppe fr STEP 7-Micro/WIN:

     Damit ber die MPI-Baugruppe kommuniziert werden kann, mu fr den MPI-Treiber in STEP 7-Micro/WIN der Speicherbereich, der von der Baugruppe verwendet wird, vom System reserviert (ausgeschlossen) sein. Dadurch wird verhindert, da der Speichermanager diesen Speicherbereich einer anderen Anwendung zuordnet. In STEP 7 ist es nicht erforderlich, da dieser Speicherbereich reserviert ist. STEP 7 funktioniert sowohl bei reserviertem als auch bei nicht reserviertem Speicherbereich.

     Der Speicherbereich, der von der MPI-Baugruppe verwendet wird, wird mit Hilfe von Schaltern auf der Baugruppe ausgewhlt. Voreingestellt auf der MPI-Baugruppe ist der Adrebereich 0xDC000-0xDC407 fr einen PC, wobei es sich um den empfohlenen Adrebereich handelt. Fr ein PG ist der Adrebereich 0xCC000-0xCC407 voreingestellt. Wie Sie vorgehen, um diesen Speicherbereich zu reservieren, hngt von Ihrem Speichermanager ab.  

     Im folgenden geben wir Ihnen Beispiele zum Einstellen der Parameter fr die MPI-Baugruppe. Bitte erstellen Sie eine Sicherungkopie von der Datei CONFIG.SYS, bevor Sie nderungen eingeben.

  MPI-Baugruppe fr STEP 7-Micro/WIN 16 unter Windows 3.x, Windows 95, Windows NT
  -------------------------------------------------------------------------------

  - Beispiel 1:  MPI-Baugruppe auf einem PG bzw. PC, auf dem Windows 3.x oder Windows 95 luft.

       1. In der Datei CONFIG.SYS gibt es eine Zeile hnlich der folgenden, die den Speichermanager ldt: DEVICE=EMM386.EXE X=E000-EFFF
       2. Ergnzen Sie den neuen Parameter X=DC00-DCFF und speichern Sie die Datei.
       3. Das Ergebnis sollte folgendermaen aussehen: DEVICE=EMM386.EXE  X=DC00-DCFF  X=E000-EFFF

       Beachten Sie, da in diesem Beispiel davon ausgegangen wird, da sich die MPI-Baugruppe an der Adresse 0xDC00 befindet, wobei es sich um die voreingestellte Adresse fr die PC-ISA-Karte handelt. Sind die Einstellungen unterschiedlich, sollte der zu reservierende Adrebereich entsprechend der Baugruppe eingerichtet werden.

   - Beispiel 2:  MPI-Baugruppe auf einem PG bzw. PC, auf dem Windows 95 luft.

       1. In der Datei CONFIG.SYS gibt es eine Zeile hnlich der folgenden, die den Speichermanager ldt: DEVICE=EMM386.EXE   X=A000-BFFF  I=C000-CCFF  I=CD00-DFFF  X=E000-EFFF  FRAME=D000
       2. ndern Sie I=C000-CCFF in X=C000-CCFF und speichern Sie die Datei.
       3. Das Ergebnis sollte folgendermaen aussehen: DEVICE=EMM386.EXE X=A000-BFFF  X=C000-CCFF  I=CD00-DFFF  X=E000-EFFF  FRAME=D000

       Beachten Sie, da in diesem Beispiel davon ausgegangen wird, da sich die MPI-Baugruppe an der Adresse 0xCC00 befindet, wobei es sich um die voreingestellte Adresse fr ein PG handelt. Sind die Einstellungen unterschiedlich, sollte der zu reservierende Adrebereich entsprechend der Baugruppe eingerichtet werden.


  MPI-Baugruppe fr STEP 7-Micro/WIN 32 unter Windows 95
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  - Beispiel 1: CP5511, CP5611 
     Hier handelt es sich um Plug&Play-Baugruppen, die automatisch erkannt werden und sich selbst initialisieren. 

  - Beispiel 2: CP5411, MPI-ISA-Karte, MPI-ISA-Karte (On-Board)
     Diese Baugruppen werden beim Einrichten der Kommunikation installiert. Die Adrebereiche und Interrupts werden von Windows 95 erkannt und automatisch eingerichtet.


  MPI-Baugruppe fr STEP 7-Micro/WIN 32 unter Windows NT
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  - Beispiel 1: CP5511, CP5611
     Hier handelt es sich um Plug&Play-Baugruppen, die automatisch erkannt werden und sich selbst initialisieren.

  - Beispiel 2: CP5411, MPI-ISA-Karte, MPI-ISA-Karte (On-Board)
     Diese Baugruppen werden beim Einrichten der Kommunikation installiert. Hierzu mssen Sie die Ressourcen (Adrebereich und Interrupts) angeben, die von der Baugruppe verwendet werden.


